Am 27. und 28. September 2025 fand die BuchBerlin in der Arena Berlin statt. Rund 300 unabhängige Verlage und Autor:innen haben sich auf der Messe, die übrigens vom Bücherzauber e. V. organisiert wird, vorgestellt. Für mich war es die erste große Buchmesse, die ich miterleben durfte und ich möchte hier meine Eindrücke vom zweiten Messetag mit euch teilen.


Der Messetag begann um 10 Uhr, und der Einlass ging dank des Online-Tickets, welches ich einen Tag vorher gekauft hatte, sehr schnell. Nach wenigen Minuten stand ich schon in der großen Halle und konnte mir einen Überblick über die Stände verschaffen. Natürlich hatte ich mir bereits zuvor einen Plan gemacht, zu welchen Ausstellern ich unbedingt gehen wollte. Organisation ist eben alles.
Da kommen wir auch schon zum ersten negativen Punkt, denn ich konnte den Stand der Bücherbüchse auf den ersten Blick nicht finden, da er im Standplan des Veranstalters an einer anderen Position als der eigentlichen markiert war. Nach einer kurzen Suche und einigen netten doch aus meiner Sicht holprigen Gesprächen (es war schließlich meine erste Buchmesse) mit ein paar Verlagen und Autoren, die aktiv auf die Messebesucher zugegangen sind, hatte ich den Stand der Bücherbüchse gefunden. An diesem habe ich mir gleich ein paar Bücher mit wunderschönem Farbschnitt und weiteren auffälligen Details gekauft. Zu den Büchern zählten:
- Katabasis von R.F. Kuang
- Bury Our Bones in the Midnight Soil von V.E. Schwab
- If We Were Gods von Lara Große
- The Deadly Side of Love von Francis Eden
Vor allem der letzte Titel hatte mich mit seiner schönen Illustration auf dem Buchcover und der Beschreibung in den Bann gezogen und durfte deshalb auch ungeplant mit in den Einkaufsbeutel. Zu diesem Zeitpunkt war mir bereits klar, dass ich nicht nur einmal an diesem Stand zuschlagen würde.


Danach hatte ich vor, zu einer der vielen angebotenen Talkrunden in den separaten Leseräumen zu gehen. Allerdings hatte ich diese zeitlich um ein paar Minuten verpasst und konnte somit nicht mehr daran teilnehmen, da die Türen von innen verschlossen worden waren. Dies ist mein zweiter negativer Punkt, obwohl dieser wohl vorrangig an mir lag. Ich habe mich dann dazu entschieden, mich weiter durch die Stände und Aussteller zu stöbern.
Neben mir bekannten Verlagen wie dem Drachenmond Verlag habe ich auch viele kleine, unabhängige Verlage und Autor:innen gefunden. Darunter auch das Studio 10119, das ihren Titel Edenhall: Die Aufnahmeprüfung vorgestellt hat. Sofort habe ich mich in die liebevollen Illustrationen im Buch verliebt, und als ich davon las, dass der Roman für Kinder und Erwachsene im Maschinenzeitalter spielt, habe ich mich entschieden, den Titel mit nach Hause zu nehmen.
Ein paar Stände weiter traf ich die Autorin Nadja Krakow, die mir ihre Veiled Fate-Reihe mit den Titeln A Flower to Challenge Fate und A Sun to Reveal Truth vorstellte. Besonders begeistert hat mich die Beschreibung der Bücher durch die Autorin, denn sie erzählte, dass Plottwists aus Band 3 schon versteckt in Band 1 zu finden sind, wenn man aufmerksam genug liest. Die Titel laden also zum Mitraten ein.
Nach diesem Stand entschied ich mich dazu, eine Mittagspause einzulegen und mir eine Apfelschorle sowie eine Currywurst mit Pommes an der Spree zu gönnen. Für das leibliche Wohl wurde zudem durch einige andere Stände, wie einen für Sandwiches oder die bekannten Coffeebikes, gesorgt.
Auf meiner letzten Runde durch die Halle habe ich den Stand der lieben Carolin Lüdemann entdeckt, der mich sofort durch seine liebevolle Gestaltung angezogen hat. Dort wurden die selbstveröffentlichten Romane Eine Zeit in Orangen und Eine Zeit in Thymian vorgestellt, und vor allem hat mich die Beschreibung „Bridgerton meets die Edelstein-Trilogie“ überzeugt, da die Edelstein-Trilogie zu einer meiner absoluten Lieblings-Fantasy-Reihen gehört.



Besonders hat mir an der BuchBerlin die Vielfalt der Genres und auch das Entdecken von vielen unbekannten Verlagen und Autor:innen gefallen. Viele Schätze, die man hier findet, werden in handelsüblichen Buchhandlungen gar nicht angeboten, und allein deshalb lohnt sich ein Besuch auf der BuchBerlin sehr. Die Veranstaltung war wunderbar organisiert und bietet für unterschiedliche Geschmäcker eine große Auswahl an Büchern. Zudem sei gesagt, dass die BuchBerlin von einem eingetragenen Verein organisiert wird, welcher sich für die unabhängige Literaturbranche einsetzt und das hat meiner Meinung nach einen Applaus verdient. Mir hat dieser Tag sehr viel Freude bereitet und ich würde jederzeit wieder hingehen!



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